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<title>Koflers 1st life</title>
<link>1stlife.at</link><description>Die UBIT wird transparent und diskutiert mit ihren Mitgliedern. 
Dieser Blog wird die UBIT darstellen und soll Lust auf mitdiskutieren, Meinung bilden und mitmachen wecken.
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		<title>Abschluss dieses Blogs</title>
		<description>Auf Grund des Wahlergebnisses bei der Wirtschaftskammerwahl bin ich nicht mehr Wiener UBIT Obmann und auch innerhalb der UBIT nicht mehr aktiv. 

Bisher habe ich diesen Blog zur etwas ausf&#252;hrlicheren Darstellung von Themen verwendet, die mich in der UBIT besch&#228;ftigt haben und f&#252;r die ich meine Sichtweise den Mitgliedern ausf&#252;hrlicher vermitteln wollte. 

Bei allen Leserinnen und Lesern bedanke ich mich sehr herzlich und ich w&#252;nsche der 1stlife- Plattform weiterhin alles Gute. Ich beende hiermit meine Eintr&#228;ge in diesem Blog, was aber nicht heisst, dass ich vor habe generell zu verstummen. 

Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en

Friedrich Kofler
</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/89</link>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 12:51:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/89</guid>
	</item>
	
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		<title>(Auch) Deutschland kippt die Vorratsdatenspeicherung</title>
		<description>Das Urteil des deutschen Verfassungsgerichts ist ja durchaus erfreulich. So wie auch schon Rum&#228;nien und Bulgarien die Verfassungswidrigkeit feststellten und so wie es Schweden mit der Hinnahme der Verurteilung im Vertragsverletzungsverfahren tat. Vielleicht erspart uns der Vorsto&#223; von Ministerin Bures mit dem Antrag auf eine m&#252;ndliche Verhandlung beim EUGH die Umsetzung dieser Richtlinie. Insgesamt scheint die Stimmung hinsichtlich Vorratsdatenspeicherung in Europa zu kippen und dieser uns&#228;gliche Eingriff in die Grundrechte wohl nicht durchsetzbar zu sein. 

Aber k&#246;nnen wir deshalb wirklich zufrieden sein? Es war eine bemerkenswerte Anstrengung der Zivilgesellschaft, diesen &#252;berbordenden Eingriff in die Grundrechte zur&#252;ck zu weisen. Aber die n&#228;chsten Angriffe stehen bevor. SWIFT ist noch nicht ausgestanden, ACTA noch nicht einmal im vollen Umfang auf dem Tisch. Die Weitergabe der Flugdaten ist aus dem &#246;ffentlichen Bewu&#223;tsein bereits verschwunden und die Vereinbarungen zur Zusammenarbeit der Polizei gehen in Europa weiter, als wir uns das je vorstellen wollten. In &#214;sterreich droht mit einer einfachen &#196;nderung der Strafprozessordnung jedem downloadenden Sch&#252;ler ein staatlich unterst&#252;tzter Zivilprozess. 

Das Thema Datenschutz wird uns auch in den kommenden Jahren begleiten. Erste Erfolge bei SWIFT und Vorratsdatenspeicherung sind ermutigend, die Angriffe auf die Grundrechte und die von unseren Vorfahren schwer erk&#228;mpfte Freiheit sind in Gefahr. Weitere Wachsamkeit ist gefordert.
</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/88</link>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:55:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/88</guid>
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	<item>
		<title>ZIT F&#246;rdercall f&#252;r Open Source Software</title>
		<description>In diesen Tagen sollte der ZIT F&#246;rdercall zur Open Source Software mit der Vergabe abgeschlossen werden. Leider ist es um den Call sehr ruhig geworden und es findet - zumindest vorerst - keine Vergabe statt. 

Das ist sehr schade, weil dieser Call der Open Source Bewegung doch einige wichtige Impulse gebracht h&#228;tte. 

Diese Entwicklung ist zun&#228;chst einer kleinen Gruppe von Unternehmen zu verdanken, die sich durch diesen  Call in ihren Gesch&#228;ftsm&#246;glichkeiten mit ihren propriet&#228;ren Produkten behindert sahen und die dem Call vorwarfen, eine Beschaffungsaktion der Stadt Wien zu sein. 

Leider haben sich zentrale Teile der Wiener Wirtschaftskammer und des Fachverbands UBIT (=&#214;sterreich-Ebene) - trotz einer eindeutig gegenteiligen Haltung der Wiener UBIT - diesen Forderungen unterst&#252;tzt. So kam es gegen den Willen der Wiener UBIT mit Unterst&#252;tzung des Fachverbands zu einem Einspruch gegen diesen F&#246;rdercall der zu einer einstweiligen Verf&#252;gung durch den Wiener Vergabekontrollsenat und damit zu einem Stop des Verfahrens gef&#252;hrt hat. 

Schade. Damit ist eine wichtige Chance auf die F&#246;rderung Offener Software in Wien vertan worden und es wird viel Arbeit erfordern, das wieder zurecht zu r&#252;cken. </description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/87</link>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:45:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/87</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Wie w&#228;hlen?</title>
		<description>Die Wirtschaftskammerwahl - und damit auch die Wahl des neuen Fachgruppenausschusses in der UBIT - steht bevor. Dabei stellt sich nat&#252;rlich die Frage nach der Wahlbeteiligung und damit nach der Legitimierung der gew&#228;hlten Vertretungen. 

Seit l&#228;ngerem gibt es deshalb Versuche, die Wahlbeteiligung durch alternative Wahlformen zu erleichtern. Diese Versuche sind aber - wie gerade in j&#252;ngster Zeit ersichtlich - kritisch zu beurteilen. 

Bei den letzten &#214;H Wahlen gab es erstmals in &#214;sterreich das eVoting. Bereits im Vorfeld gab es heftige Diskussionen dazu und letztlich f&#252;hrten Formfehler zur Ung&#252;ltigkeit der Wahl. Die Probleme des eVotings sind allerdings prinzipieller Natur: Die Sicherheit der Wahl ist reduziert und die Wahl ist nicht mehr nachpr&#252;fbar. 

Bei den Wirtschaftskammerwahlen gibt es &#252;ber Wahlkarten eine Form der Briefwahl, die jetzt ebenfalls in die Medien gekommen ist. Wahlwerbende Gruppen sammeln solche Karten (in Hochburgen der Mitbewerber) ein und es ist nicht gesichert, dass diese Stimmen auch den Weg bis zur Ausz&#228;hlung finden. Durch die Notwendigkeit eines mit dem Namen des Wahlberechtigten bezeichneten Kuverts ist auch die Anonymit&#228;t der Wahl bedenklich durchl&#246;chert. 

Lediglich das gute alte Wahllokal mit der Stimmurne sichert das Recht auf eine geheime und pers&#246;nliche Wahl in einer gegen Manipulationen unempfindlichen Form. Das Wesen demokratischer Wahlen ist ja nicht nur, dass pers&#246;nlich und geheim gew&#228;hlt werden kann, sondern dass pers&#246;nlich und geheim gew&#228;hlt werden muss! Dieses Prinzip zu durchl&#246;chern schw&#228;cht die Glaubhaftigkeit und den Stellenwert einer Wahl. 

Ich halte auch den Gang zum Wahllokal als ein wichtiges Ritual der Gesellschaft, da der Wahlvorgang damit zur bewussten und auch sichtbaren Handlung wird. Rituale festigen eine Gesellschaft und auch das ist ein zu bedenkender Aspekt.

Wenn es am Interesse an der Wahl mangelt, so wird das wohl daran liegen, dass den W&#228;hlern nicht klar ist, worin ihre Wahl und ihr Einfluss besteht. Daran zu arbeiten lohnt sich f&#252;r alle, die gew&#228;hlt werden wollen. </description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/86</link>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:22:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/86</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Wahlkabine f&#252;r die WK-Wahl in der UBIT</title>
		<description>Die Wirtschaftskammerwahl r&#252;ckt n&#228;her und damit auch die Entscheidung, welche inhaltlichen Schwerpunkte in den kommenden 5 Jahren in der UBIT im Vordergrund stehen. 
Nachdem wir wissen, dass sich viele Mitglieder &#252;ber die Positionen der einzelnen wahlwerbenden Gruppen informieren m&#246;chten und mehr &#252;ber die Auswirkung ihrer Wahl wissen wollen, bietet die UBIT eine umfassende Wahlhilfe an. 

Eine Entscheidungshilfe bietet die Wahlkabine, wo an Hand von 26 Fragen die Unterschiede zwischen den einzelnen wahlwerbenden Gruppierungen deutlich gemacht werden. 
Diese Entscheidungshilfe findet sich unter http://www.wahlkabine.at

Die UBIT Homepage bietet ebenfalls ausf&#252;hrliche Informationen zur Wahl: 
http://wien.ubit.at/wahlen2010/ 

Wichtig ist, dass m&#246;glichst viele UBIT MItglieder sich &#252;ber die Wahl informieren und dann tats&#228;chlich zur Wahl gehen. Bei den beiden letzten Wahlen in den Jahren 2000 und 2005 sind jeweils nur ca. 21 % der Mitglieder tats&#228;chlich zur Wahl gegangen. Damit die UBIT im Sinn und im Interesse ihrer Mitglieder agieren kann, sollten die Wahlen ein m&#246;glichst repr&#228;sentatives Meinungsbild der Mitglieder abbilden. 

Gerade die EPUs in der UBIT sollten daf&#252;r sorgen, dass auch die Interessen der wissensbasierten DienstleisterInnen in der Wirtschaftskammer ad&#228;quat vertreten werden. 
Informieren Sie sich daher, was es zu w&#228;hlen gibt und nemen Sie an der Wahl jedenfalls Teil.
</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/85</link>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:26:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/85</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Fachkr&#228;ftemangel in der IT</title>
		<description>Nachdem anscheinend der Fachverband UBIT wieder aktiv wurde findet im Onlinestandard eine heftige Diskussion zum angeblichen Fachkr&#228;ftemangel in der der IT statt: 
http://derstandard.at/1263706541941/Nachwuchssorgen-Wie-akut-ist-der-IT-Fachkraefte-Mangel

Die Position des Fachverbands wird in den Forumsbeitr&#228;gen kaum geteilt und es wird vermutet, dass das eine sehr zweckgerichtete Aussage ist. 

Auch als Wiener UBIT beurteilen wir diesbez&#252;gliche Aussagen des Fachverbands UBIT (das ist die &#214;sterreich-Ebene) sehr skeptisch. Es gibt keine gesicherten Zahlen &#252;ber den tats&#228;chlichen Bedarf und die l&#228;ngerfristig ben&#246;tigten Qualifikationen. 
Die Position des Fachverbandes scheint sehr stark auf den Bedarf einiger weniger gro&#223;er Betriebe abzustellen und d&#252;rfte nicht die gesamte Branche und deren Kleinteiligkeit ber&#252;cksichtigen. 

Nachdem bereits jede/r Vierte in der IT als Selbst&#228;ndiger arbeitet kann davon ausgegangen werden, dass da ausreichend freie Kapazit&#228;t f&#252;r weiteres Wachstum und weitere Projektvolumina existieren.

Als Wiener UBIT wollen wir im Jahr 2010 gemeinsam mit anderen Partnern eine fundierte Analyse durchf&#252;hren und damit ein klares Bild &#252;ber den tats&#228;chlichen Bedarf gewinnen. Von Partikularinteressen geleitete Aussagen helfen da nicht weiter. </description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/84</link>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:11:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/84</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Vorratsdatenspeicherung: Ruhe vor dem Sturm?</title>
		<description>Letzte Woche haben wir uns - gemeinsam mit der Quintessenz - wieder dem Datenschutz gewidmet. Einerseits haben wir das Big Brother Stipendium vergeben, andererseits gab es einen interessanten Vortrag von Mag. Tschohl vom Ludwig Boltzmanninstitut f&#252;r Menschenrechte zu den Problemen der Vorratsdatenspeicherung. 
Besonders interessant war der Vorschlag, dass eine einfache &#196;nderung m&#246;glich w&#228;re, wonach f&#252;r die Speicherung &#34;auf Vorrat&#34; aus konkretem Anlass ein richterlicher Beschluss eingef&#252;hrt wird und die generelle Datenerfassung unterbleibt. 
Im Vergleich zur bisherigen Auslegung der EU-Richtlinie w&#228;re das sicher ein Fortschritt, im Vergleich zur aktuellen Situation w&#252;rde ich es weiterhin ablehnen, da auch da allen Begehrlichkeiten zur &#34;vorsorglichen&#34; - und damit verdachtsunabh&#228;ngigen - Datenspeicherung Rechnung getragen wird. 

Wohin die Reise geht zeigen auch die Stellungnahmen von Justiz- und Innenministerium zum Entwurf der Novelle zum TKG-Gesetz. Das Justizministerium verlangt in einer gewundenen juridischen Argumentation die Nutzbarkeit der erfa&#223;ten Daten auch f&#252;r Urheberrechtsverst&#246;&#223;e. Also eine der Bef&#252;rchtungen, dass es nicht nur bei schweren Straftaten bleiben wird ist schon am Tisch, noch bevor es &#252;berhaupt ein Gesetz gibt. Und das Innenministerium beklagt auch, dass die Gef&#228;hrdung enger gefa&#223;t ist als im Sicherheitspolizeigesetz und w&#252;rde gerne weiterhin ohne richterlichen Beschluss m&#246;glichst einfachen Zugang zu gespeicherten Daten. 

Die beste Variante ist weiterhin die Richtlinie nicht in nationales Recht zu &#252;bernehmen, wie es &#252;brigens auch die L&#228;nder Tirol und Wien verlangt haben und in Ruhe abzuwarten, wie die weiteren Gerichtsverfahren vor den diversen Verfassungsgerichten enden. 

Als UBIT bleiben wir sehr aufmerksam und arbeiten weiter daran, dass es in &#214;sterreich keine Vorratsdatenspeicherung gibt.
</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/83</link>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:28:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/83</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>MUT und FIT - Brauchen wir Frauen in der Technik?</title>
		<description>Die Medien berichten, dass sowohl f&#252;r das Programm &#34;FIT: Frauen in die Technik&#34; als auch f&#252;r &#34;Mut! - M&#228;dchen und Technik&#34; kein Geld mehr da ist. Beides sind Aktivit&#228;ten, die es Frauen leichter machen sollte, Berufe in diesem Bereich zu ergreifen. 

Das ist sehr schade, denn schon bisher ist &#214;sterreich in diesem Bereich ein Schlusslich in der EU. W&#228;hrend im EU-Schnitt bei den AbsolventInnen naturwissenschaftlicher F&#228;cher der Frauenanteil bei 33% liegt, gibt es in &#214;sterreich gerade einmal 23 %. Alle internationalen Parameter zeigen, dass &#214;sterreich in diesem Bereich hohen Nachholbedarf hat. 

Nat&#252;rlich kann diskutiert werden, ob das Problem &#252;ber Marketingaktivit&#228;ten gel&#246;st werden kann. Wahrscheinlich nicht. Aber immerhin sind - bzw. waren - das Programme, die das Problem adressierten und zur Bewu&#223;tseinsbildung beigetragen haben. 

Es ist sehr schade, dass die Ermutigung f&#252;r Frauen, auch technische Berufe zu ergreifen, unter die R&#228;der kommt. Aber wahrscheinlich kommt das aus dem Grundverst&#228;ndnis, dass Frauen besser in der K&#252;che aufgehoben sind und Wirtschaft und Wissenschaft besser den M&#228;nnern vorbehalten bleiben. 

Schade. Viele Frauen k&#246;nnten in diesen Berufen einen wichtigen Beitrag zur Wissensgesellschaft leisten und f&#252;r sich selbst einen spannenden Beruf finden.
</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/82</link>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:44:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/82</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Sie sind verd&#228;chtig. Sie m&#252;ssen daher &#252;berwacht werden. </title>
		<description>Das Neue Jahr beginnt leider mit einer weiteren Eskalation in der Sicherheitshysterie und es ist h&#246;chst erstaunlich, wie leichtfertig da in Europa und selbst in &#214;sterreich  s&#228;mtliche Bedenken und Grunds&#228;tze &#252;ber  Bord geworfen werden. 

Was lernen wir aus der aktuellen Diskussion: 
Der Anschlag auf den Flieger bei Detroit hat erfreulicher Weise nicht funktioniert. Der potenzielle Attent&#228;ter wurde trotz der umfangreichen &#220;berwachungsma&#223;nahmen und des intensiven Datensammelns nicht rechtzeitig entdeckt. Wenn ein guter alter Dorfgendarm einem Vater zugeh&#246;rt h&#228;tte, so w&#228;ren wahrscheinlich vern&#252;nftige Ma&#223;nahmen getroffen worden, die den Sohn am attentaten gehindert h&#228;tten. 
So haben wir zwar eine &#252;berbordende &#220;berwachung und eine Einschr&#228;nkung der Menscherechte, aber im Ernstfall scheitert der Sicherheitsapparat immer wieder an seiner eigenen Ma&#223;losigkeit. 
Wenn jetzt auch der neue amerikanische Pr&#228;sident den Krieg gegen Al Kaida findet so l&#228;&#223;t das f&#252;r die Zukunft nichts gutes erwarten. Ein solcher Krieg wird nicht zu gewinnen sein aber er wird weltweit auf dem R&#252;cken der Bev&#246;lkerung ausgetragen werden. Wir alle werden unter dem Vorwand der Erfordernisse einer nicht erreichbaren Sicherheit unserer Freiheit beraubt.  

In &#214;sterreich steht die Umsetzung der RIchtlinie zur Vorratsdatenspeicherung an. Es ist schon jetzt klar, dass eine verfassungskonforme Umsetzung der Richtlinie nicht m&#246;glich ist. Trotzdem sollen die Daten gespeichert und die Grundrechte weiter ausgeh&#246;hlt werden. Eine Vorgangsweise, die ebenso sinnlos wie unw&#252;rdig ist.

&#220;brigens: Im Jahr 2008 gab es in (geographisch) Europa 292 Terrortote und 118.000 Verkehrstote.  Irgendwie sind da in der &#246;ffentlichen Diskussion die Perspektive und das rechte Ma&#223; verloren gegangen. 

Seitens der Wiener UBIT wehren wir uns nach Kr&#228;ften gegen die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung. Die IT dient der Verbesserung der Kommunikation und der Gestaltung eines guten Lebens. Sie darf nicht zum Instrument der generellen &#220;berwachung der B&#252;rgerInnen werden.  </description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/81</link>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/81</guid>
	</item>
	
	<item>
		<title>Die grosse Welt und die kleine Welt der UBIT</title>
		<description>Ein arbeits- und hoffentlich auch erfolgreiches Arbeitsjahr geht zu Ende. Die Wirtschaftsforschungsinstitute best&#228;tigen uns ein Ende der Wirtschaftskrise und es geht wieder bergauf. 
So weit so gut. 

W&#228;hrend ich diese Zeilen schreibe steht zu bef&#252;rchten, dass Kopenhagen kein neues - und sicher kein ausreichendes - Klimabkommen bringen wird. F&#252;r ein paar weitere Jahre vergn&#252;glichen Verbrauchs riskieren wir die Zukunft der Menschheit. Vor wenigen Tagen war in den Medien zu lesen, dass bereits 12% der &#246;sterreichischen Bev&#246;lkerung - das ist mehr als eine Million Menschen - von Armut bedroht sind. Ebenfalls den Medien ist mit Staunen zu entnehmen, welche Betr&#228;ge bei der Rettung(?!) einer Provinzbank &#252;ber Nacht locker gemacht werden. 
Das ist nicht gut.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Welt der UBIT sehr klein. Aber es ist die Welt von ca. 16.000 Mitgliedern, die zu einem weit &#252;berwiegenden Teil Ihr Wissen zum Wohl der Gesellschaft einsetzen wollen und die f&#252;r eine bessere Gestaltung der Welt eintreten. Das ist ein ganz wichtiger Teil der Wirtschaft, der bisher viel zu wenig Geh&#246;r findet und der im lauten Geschrei des gro&#223;industriellen Nie-genug-haben-K&#246;nnens leicht untergeht.  

Diesem Teil der modernen, wissensbasierten Teil der Wirtschaft einen h&#246;heren Stellenwert und mehr Einfluss auf die Gestaltung der Wirtschaftspolitik zu sichern ist eine wichtige Aufgabe der UBIT. Daf&#252;r zu arbeiten macht Sinn und funktioniert desto besser, je mehr Mitglieder sich engagieren und aktiv einbringen. 

In diesem Sinn w&#252;nsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute f&#252;r das Neue Jahr. Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer gemeinsamen Arbeit und ich bin sicher, dass wir gemeinsam die Welt ein bischen besser machen k&#246;nnen. 

Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en

Friedrich Kofler</description>
		<link>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/80</link>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:49:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://www.1stlife.at/home/epunetzwerk/blog/7/80</guid>
	</item>
	
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