Am Sonntag abend wurden - wie jedes Jahr am Vorabend zum Nationalfeiertag - die Big Brother Awards vergeben. In einer eindrucksvollen Gala im voll ausgelasteten Rabenhof wurden
die diesjährigen Preise vergeben.
Mir fiel auf, dass eine ganze Reihe von Kandidaten durch die unzulässige Speicherung von Gesundheitsdaten auffielen und dafür die Preise erhielten. Da wird wohl zukünftig mehr
Aufklärung nötig sein.
Für mich war es ein besonderes Vergnügen, dass ich dort das UBIT Big Brother Stipendium ankündigen konnte, das die UBIT zur Belebung der diesbezüglichen zivilgesellschaftlichen
Arbeit zur Verfügung stellt und das im Jänner gemeinsam mit der Quintessenz vergeben wird.
Allerdings erfüllt mich mit Sorge, dass das Internet in der öffentlichen Diskussion zunehmend mit Gefahr und Verbrechen in Verbindung kommt und die positiven Seiten des Internets
zunehmend verdrängt werden. Es geht nicht um "Gefahren im Netz" sondern es geht um die effiziente und sachgerechte Nutzung dieser leistungsfähigen Infrastruktur. Alle, die damit
beruflich zu tun haben sind auf die Akzeptanz des Mediums durch die AnwenderInnen angewiesen. Das Internet wird nur dann verwendet werden, wenn es weder mit Bespitzelung und
Überwachung verbunden ist noch mit Angst und Bedrohung verbunden ist.
Daran zu arbeiten ist eine wichtige Aufgabe der UBIT.
27.10.2009, 16:06
Siehe dazu: http://www.1stlife.at/home/info/allginfo/101
27.10.2009, 20:10